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Chapter 3 - Kapitel 1: Mein eigenes Café?

„Mein Ziel war es immer die Welt zu bereisen.

Hmmm… das ist es eigentlich immer noch, allerdings wollte es das Schicksal anders."

Ihre Reise beginnt im Süden Japans, in Kagoshima, wenn man es Genau nimmt.

„Okay ich hab gelogen! Bitte seid mir nicht böse! Ich bin eine Versagerin! Ich kann nichts gut, aber irgendwie muss ich überleben!"

Die junge Frau bricht in Tränen aus und versteckt ihr Gesicht, während sie in die Knie geht.

Ein flüchtiger Blick erhascht etwas vor ihr liegend.

„Woah, ein Bonbon!"

Kaum ausgesprochen ändert sich ihre Stimmung und sie nimmt das Bonbon auch schon in den Mund.

„Na gut also hört zu! Ich bin Mellow! Mein Traum war es immer von hier wegzukommen, allerdings hat das nie funktioniert. Also fing ich an zu kochen, um mich über Wasser zu halten. Naja, zumindest versuchte ich es."

Kurz darauf verzog sie ihr Gesicht angeekelt und spukte das Bonbon aus.

„Bäääh, viel zu viel Sand.

Wie dem auch sei. Ich präsentiere euch mein Restaurant!"

Voller stolz und mit ausgebreiteten armen posiert sie vor ihrer kleinen Hütte. Kein sonderlich großes Haus, es gleicht mehr einem kleinen Café.

„Das gute hier ist, ich habe viel Laufkundschaft. Wir befinden uns direkt am Strand, so kommen immer die ganzen Leute hier vorbei die Schwimmen gehen. Manchmal kommen auch kleine Süße Krabben vorbei, denen gebe ich dann auch immer etwas ab.

Nach einem kurzen Moment der Selbsterkenntnis bemerkt Sie Ihren Fehler.

Ooohh… deswegen stimmt die Kasse nie."

Mit einem gekonnten Handgriff und etwas roher Gewalt öffnet sie die Tür.

„Klemmt manchmal.

Also ab und zu.

Eigentlich immer…

Egal! Hereinspaziert! Ich hab extra aufgeräumt und geputzt und was man halt so alles macht."

Mit einem schwungvollen gang und einer ganzen Menge Euphorie geht sie dann nach hinten in die Küche.

„und das hier, richtig! Ja hier versuche ich halt zu kochen. Oh, oh, oh! Seht ihr den schwarzen fleck da an der Wand? Wirf niemals flambiertes Obst an die Wand in der Hoffnung es geht aus. Tut es nicht, kleine Info am Rande."

Das junge Mädchen streckt ihre Hände nach vorne als würde sie ihre Leser ins Display ziehen wollen.

„So jetzt bin ich euch genug auf die nerven gegangen. Ab hier startet die richtige Geschichte. Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß. Man sieht sich!"

Sie verteilt Küsse und zwinkert zum Abschied.

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